Resolution

Hiermit beschließen wir, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Mitarbeiterversammlung des Kirchenkreis Niendorf vom 11.10.2006, dass wir der Heraufsetzung der Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden auf keinen Fall zustimmen. Diese Ablehnung bezieht sich auf die unentgeltliche Verlängerung der Arbeitszeit sowie auf eine evtl. geplante bezahlte 40 Stundenwoche.

Die Ansprüche der Arbeit in den Gemeinden und Sozialen Einrichtungen verdichten sich zunehmend, die Belastung für die einzelnen ArbeitnehmerInnen wird größer!

Wir fordern, dass unsere Arbeit ausreichend entlohnt wird. Weitere Kürzungen in Bezug auf Weihnachts- und Urlaubsgeld sind nicht zu vertreten.

In den unteren Lohngruppen und bei den Teilzeitbeschäftigten hätten solche Kürzungen zur Folge, dass zunehmend Nebenerwerbstätigkeiten (Zweit-und Drittjobs) angenommen werden müssten, damit der Lebensunterhalt gewährleistet wäre. Die Qualität unserer Arbeit wäre auf dem jetzigen Niveau unter solchen Bedingungen nicht mehr zu halten

- Wir lehnen die Einführung von Leichtlohngruppen ab.

- Langjährige Saison -Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und solche die einen Zeitvertrag aufgrund Drittmittelfinanzierung haben, sollten die Rechte von unbefristet Beschäftigten erhalten.

Das Profil von Kirche und Diakonie sollte sich durch soziales Verhalten ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gegenüber auszeichnen.

Wir erwarten von der Kirche und der Diakonie, dass sie sich gegen die Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen im Erwerbssektor stellt und ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht wird.

Mit überwältigender Mehrheit beschlossen am 11.10.2006-10-11

Im Namen der anwesenden Kolleginnen und Kollegen und für die Mitarbeitervertretung


Ingeborg Hildebrecht