- vkm fordert Beschäftigungsgarantie in Nordelbischer Kirche - 27.11.2007
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vkm fordert Beschäftigungsgarantie in Nordelbischer Kirche - 27.11.2007
Hamburg/Kiel (epd).
Wegen der positiven Finanzentwicklung in der Nordelbischen Ev-Luth. Kirche hat die Gewerkschaft vkm eine Beschäftigungsgarantie für Mitarbeiter gefordert. In den kommenden fünf bis acht Jahren sollten Gemeinden, Kirchenkreise sowie Dienste und Werke auf allen Ebenen auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten, sagte vkm-Verbandssekretär Hubert Baalmann am 14. November dem epd.
Der Verband Kirchlicher Mitarbeiter (vkm) vertritt in Schleswig-Holstein und Hamburg die Interessen von bis zu 18.000 nichtbeamteten Angestellten und Arbeitern wie Küster, Kirchenmusiker, Erzieherinnen, Friedhofsgärtner oder Verwaltungsmitarbeiter. Auch Mitarbeiter der Diakonie sind teilweise im vkm organisiert.
Baalmann verwies auf die diesjährigen Einnahmen bei den Kirchensteuern, die bei 346 Millionen Euro liegen werden. Ende 2006 war noch mit einer Summe von 284 Millionen Euro für 2007 gerechnet worden. Für 2008 gingen Finanzexperten derzeit von weiter steigenden Einnahmen aus. Der Trend vergangener Jahre mit stetig sinkenden Kirchensteuern sei vorerst beendet. „Deshalb muss auch der Personalabbau gestoppt werden“, sagte Baalmann.
Der Verbandssekretär verwies auf die oldenburgische Landeskirche, die voraussichtlich in den kommenden fünf Jahren auf betriebsbedingte Kündigungen bei Verwaltungsangestellten verzichten will. Mit Blick auf die mögliche Bildung einer Nordkirche mit der nordelbischen, mecklenburgischen und pommerschen Kirche sollte es eine Beschäftigungsgarantie für Mitarbeiter bis 2011 geben. Bis zu diesem Zeitpunkt könnte eine gemeinsame Verfassung beschlossen werden.