Pressemeldung

Die Tarifkommission und der Landesvorstand der Gewerkschaft für Kirche und Diakonie begrüßen die Entscheidung der Diakonischen Konferenz, keine eigene arbeitsrechtliche Kommission für den Bereich Nordelbien einzurichten.

Wie die Landespastorin Frau Thobaben am 13.10.2009 mitgeteilt hat, ist die Diakonische Konferenz zu der Auffassung gelangt, keine eigene Arbeitsrechtsregelungskommission für den Bereich des Diakonischen Werkes Innere Mission Schleswig-Holstein einzurichten.

Wie die Tarifkommission der Gewerkschaft den Anwendern des Dritten Weges schon seit längerem mitgeteilt hat, ist der Dritte Weg aktuell durch den Verhandlungsstillstand auf EKD-Ebene als unrealistisch und tot anzusehen.

Somit kann es nach Auffassung der Tarifkommission keine Alternative sein, für den Bereich Schleswig-Holstein eine eigene Dritte Weg-Lösung einzurichten und zu initiieren. Die Gewerkschaft für Kirche und Diakonie hat mehrfach den einzelnen Dienstgebern als auch ne Landespastoren angeboten und diese aufgefordert, mit uns, der Gewerkschaft, Verhandlungen und Gespräche zu führen, eine Überleitung der Einrichtungen und der Kolleginnen kurzfristig umzusetzen, die noch nach AVR bezahlt werden.

Die Freiheit der Mitgliedseinrichtungen, sich zu entscheiden, welche Arbeitsrechtsregelung sie anwenden möchten, kann doch nach 50 Jahren Erfahrung im Bereich der Diakonie Schleswig-Holstein und Nordelbien als ein guter, praktikabler, zeitgerechter Gesprächs- und Verhandlungsweg sein.

Somit fordern wir die Mitgliedseinrichtungen des Diakonischen Werkes der Landesverbände Hamburg und Schleswig-Holstein auf, mit uns, der Gewerkschaft für Kirche und Diakonie, entsprechende Gespräche und Verhandlungen zum Übergang und zur Gleichbehandlung aller kirchlichen, diakonischen Mitarbeiter im Bereich Hamburg und Schleswig-Holstein zu führen.

Mit freundlichen Grüßen
i.A.

Hubert Baalmann
(Verbandssekretär)