alte Öllampe

Ein Vertreter, eine Chefsekretärin und ein Personalchef gehen mittags aus dem Büro in Richtung eines kleinen Restaurants und finden auf einer Sitzbank eine alte Öllampe. Sie reiben an der Öllampe und tatsächlich entsteigt ihr ein Geist:

»Normalerweise gewähre ich drei Wünsche, aber da Ihr zu dritt seid, hat jeder einen Wunsch frei!«

Die Chefsekretärin drängt sich vor und gestikuliert wild: »Ich zuerst! Ich! Ich möchte an einem herrlich schönen Strand auf den Bahamas sein, der Urlaub soll nie enden, keine einzige Sorge soll mir mein schönes Leben vermasseln.« Und hopp – verschwindet die Chefsekretärin.

Der Vertreter will nun an die Reihe kommen: »Ich! Jetzt ich! Ich will mit der Frau meiner Träume an einem Strand in Tahiti eine Pina Colada schlürfen!«
Und hopp – verschwindet der Vertreter.

»Nun kommst du dran«, sagt der Geist zum Personalchef. »Ich will, dass die beiden nach dem Mittagessen wieder im Büro sind«, sagt dieser.

Moral:
Lassen Sie jemanden, der Ihnen höhergestellt ist immer zuerst sprechen!  
Arbeitswelt

1. Die Arbeit ist Erholung, jede Anstrengung ist zu vermeiden. Wer bei der Arbeit schwitzt, ist sofort zu entlassen!

2. Der Beginn der Arbeitszeit ist dem Ermessen der Angestellten anheimgestellt, darf jedoch nicht vor 10 Uhr vormittags liegen. Vor Beginn der Tätigkeit werden Brötchen, sowie Kaffee und Kuchen verabreicht.

3. Der Mindestlohn beträgt 20,- DM die Stunde, das wären also 3840,- DM im Monat! Zusätzlich noch freie Beköstigung, Bier und Zigaretten.

4. Jede Angestellte hat im tadellosen, nach Maß gearbeitetem Kostüm zu erscheinen - die Kosten trägt der Chef.

5. Angestellte, die länger als 5 Wochen im Betrieb sind, werden im Auto zur Arbeitsstätte und wieder nach Hause gefahren. Wagen stehen genügend zur Verfügung, ebenso eine Luxuslimousine für ältere Betriebsangehörige.

6. Während der Arbeitszeit darf gesungen und gepfiffen werden. Wird ein Schlager angestimmt, so hat es jeder als seine Pflicht anzusehen, nach Kräften mitzupfeiffen!

7. Von 12 bis 15 Uhr ist Mittagstafel. Männer und Frauen nehmen an geschmückter Tafel Platz!

8. Von 15 bis 16 Uhr ist allgemeine Kaffeetafel. Während dieser Zeit sorgt der Arbeitgeber für musikalische Unterhaltung.

9. Wer bei der Arbeit einschläft, darf nicht geweckt werden.

10. Um 17 Uhr ist Feierabend. Beim Verlassen der Arbeitsstätte ist der Chef verpflichtet, jedem Arbeiter die Hand zu schütteln und im
Namen der Firma für die aufopfernde Tätigkeit wärmsten Dank auszusprechen.

11. Das Austreten während der Pausen ist möglichst zu unterlassen, dafür ist die Arbeitszeit da.

12. Will ein Arbeiter heiraten, so hat der Chef für eine vollständige Aussteuer zu sorgen. Die Hochzeit findet in der Wohnung des Chefs statt. Der Betrieb ist aus diesem Anlaß mindestens 8 Tage zu schließen.

13. Bei Streitigkeiten unter Kollegen sind Tisch- und Stuhlbeine möglichst zu schonen. Knüppel, Revolver und Schlagringe gibt es
beim Betriebsrat.

14. Der Wahlspruch lautet: Arbeite lustig und gediegen, was nicht fertig wird, bleibt liegen!  
Rechtsanwalt gesucht:

Die Grenze zwischen Himmel und Hölle war von Unbekannten beschädigt worden.

Der Teufel schickt folgendes Telegramm an die Engel:
"Unsere Rechtsanwälte hier unten meinen, dass der Himmel die Reparatur vornehmen muss."

Die Engel antworten:
"Müssen wir wohl. Können nämlich hier oben keinen Rechtsanwalt finden..."  
Paulo Coelho "Der Dämon und Fräulein Prym" - Lebensweisheit

…Da rief Ahab seinen Sohn:

"Geh ins Dorf und kaufe Salz. Aber bezahle den rechten Preis:

Nicht zu viel und nicht zu wenig."

Der Sohn wunderte sich:

"Ich verstehe, dass ich nicht zuviel zahlen soll, Vater. Aber wenn ich feilschen könnte, warum sollte ich nicht etwas Geld sparen?"

"Das empfiehlt sich in einer großen Stadt. Aber in einem Dorf wie dem unsrigen wäre es verheerend."

Der Sohn fragte nicht weiter und ging.

Die Gäste hingegen, die das Gespräch mitbekommen hatten, wollten wissen, warum er das Salz nicht billiger einkaufen sollte, und Ahab sagte darauf:

"Wer das Salz zu billig verkauft, braucht dringend Geld.

Wer diese Situation ausnutzt, missachtet den Mann, der das Salz im Schweiße seines Angesichts gewonnen hat."

"Aber wie kann eine Prise Salz ein ganzes Dorf zerstören?"

"Die Ungerechtigkeit war zu Anfang der Welt auch klein. Aber jeder von uns hat ihr eine weitere vermeintliche Kleinigkeit hinzugefügt, und seht, wo wir heute stehen." …  
Neue Duden-Regeln:

Al-bum: Explosion des ganzen Universums
Aus-puff: Bordell geschlossen
Di-lemma: Andere Schreibweise für "Die Schafe"
Ein-wand-frei: Ein Haus mit nur drei Wänden
Erd-kunde: Ein Landkäufer
Fass-ade: Nie wieder saufen
Feld-herr: Mann auf der Wiese
Fis-kus: Bösartiges Knutschen
Geistes-abwesenheit: Gespenstermangel
Golf-strom: Deutsche Autobahn
In-sekt: Modischer Schaumwein
Kata-strophe: Gedichtet am Tag nach dem Rausch
Miss-verständnis: Die schönste Psychologin
Mini-mum: Ganz kleiner Mut
Näh-maschine: Gerät, das die Arbeit verweigert (aus Sachsen)
Ohr-feige: Mensch, der sich vor den Ohren fürchtet
Schlaf-rock: Sehr langweilige Musik
Grüner Star: Joschka Fischer
Steuer-knüppel: Waffe zur Eintreibung staatlicher Abgaben
Stuhl-gang: Bande, auf Raub von Sesseln spezialisiert
Tai-fun: Spaß in Bangkok